Zwischen den Zeilen: Dekolonisierung durch Geschichte(n)
In unserer Lesereise stellen (ehemalige) Fachkräfte und mit-reisende Partner*innen jeden Monat einen Buchtipp vor, der uns dabei unterstützt, über den Tellerrand zu schauen, andere Lebensrealitäten kennenzulernen, bestehende Machtverhältnisse zu verstehen und zu hinterfragen. Oder auch Anregungen für die entwicklungspolitische und globale Friedensarbeit zu gewinnen.
Weiter unten finden Sie außerdem persönliche Buchempfehlungen von Sheyma Arfawi, mit denen sie uns zu einer Auseinandersetzung mit Kolonialismus und den weitreichenden Folgen einlädt. Sie fordert uns heraus, unsere eigenen Erfahrungen kritisch zu hinterfragen und neue kennenzulernen. Es geht um Fragen von Macht und Identität, um strukturelle Ungleichheit und um Ansätze, diese zu überwinden. Es geht um gute Literatur, spannende Sachbücher, politische Forderungen, um globale Zusammenhänge und auch um unsere Gesellschaft hier in Deutschland (Europa). Lassen Sie sich auf diese, auch emotionale, Lesereise ein – es gibt viel zu entdecken.
Machen Sie mit!
Sie sind herzlich eingeladen, an unserer Lesereise mitzuwirken. Schlagen Sie uns gerne Romane, (populär-)wissenschaftliche Werke oder Fachliteratur vor und erläutern Sie in ein paar Zeilen, warum Sie das Buch empfehlen. Senden Sie Ihre Vorschläge an: redaktion@agdd.de Jede veröffentlichte Buchempfehlung belohnen wir mit einem Buchgeschenk. Die Rezension sollte in etwa 2.500 Zeichen inklusive Leerzeichen umfassen. Gerne möchten wir Sie mit ein paar Sätzen und einem Foto vorstellen.
Buchempfehlungen von Sheyma Arfawi
Mit ihren Buchempfehlungen fordert Sheyman Arfawi uns heraus, unsere eigenen Erfahrungen kritisch zu hinterfragen und neue kennenzulernen. Es geht um Fragen von Macht und Identität, um strukturelle Ungleichheit und um Ansätze, diese zu überwinden. Es geht um gute Literatur, spannende Sachbücher, politische Forderungen, um globale Zusammenhänge und auch um unsere Gesellschaft hier in Deutschland (Europa). Lassen Sie sich auf diese, auch emotionale, Lesereise ein – es gibt viel zu entdecken.
Sheyma Arfawi ist systemische Organisationsentwicklerin, Beraterin und Moderatorin mit einem Schwerpunkt auf diskriminierungskritische Arbeit und Sprache. Als Absolventin der Postcolonial Studies forschte sie zu den Auswirkungen der Kolonisierung auf Sprache(n).
Ein zentraler Aspekt ihrer Arbeit sind transformative Dekolonisierungsprozesse. Sie hält Räume für kritische Reflexion, (Selbst-)Erfahrungen und Dialog, um koloniale Kontinuitäten zu dekonstruieren und machtkritische Perspektiven sowie multiperspektivische Wissensformen ins Zentrum zu stellen.
Sie lebt in Berlin, wo sie es liebt, mitten im Trubel der Stadt draußen zu lesen.