Weiterbildungen und Auslandserfahrungen

Im Entwicklungsdienst / Zivilen Friedensdienst (ED/ZFD) werden Fachkräfte sehr unterschiedlicher Profile gesucht – dies gilt sowohl für die fachliche Qualifikation als auch für den Erfahrungshorizont. Deshalb werden im Folgenden verschiedene Weiterbildungsprogramme aufgezeigt sowie Möglichkeiten, Auslandserfahrung zu sammeln. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern dient der Orientierung.

Während der SchuleWährend des StudiumsNach dem StudiumFür Berufserfahrene

Für Schüler*innen und Studienanfänger*innen

Um herauszufinden, ob man generell für einen längeren Auslandsaufenthalt im Globalen Süden geeignet ist, bietet es sich an, einen Freiwilligendienst zu leisten, um erste Praxiserfahrungen zu sammeln. Hierzu eine Auswahl an hilfreichen Links:

  • freiwillig-freiwillig.de bietet eine große, trägerübergreifende Datenbank mit Einsatzstellen für einen Freiwilligendienst für junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren.
  • Das weltwärts-Programm vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist ein staatlich geförderter entwicklungspolitischer Freiwilligendienst.

Für Studierende

Es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten und Auslandsstipendien, um während des Studiums internationale Erfahrung zu sammeln:  Zum Beispiel ein Auslandssemester, Nachwuchsförderprogramme und Praktika. 

  • Eine Übersicht bietet der DAAD auf der Plattform Studieren weltweit – mit allen Informationen rund um Auslandsstudium, Praktika oder Sprachkursen mit Tipps und Tricks zur Finanzierung, Wohnungssuche, Mental Health, nachhaltiges Reisen und vieles mehr. 
  • Eine Liste mit Einstiegsmöglichkeiten bietet CINFO – von NGOs über multilaterale Organisationen und Stiftungen bis hin zum Privatsektor in der Schweiz sowie im Ausland.
  • Das ASA-Programm ist ein entwicklungspolitisches Austausch- und Stipendienprogramm für junge Menschen, die internationale Praxiserfahrung in Projekten für nachhaltige Entwicklung sammeln wollen.
  • Das Auswärtige Amt fokussiert sich auf eine Sammlung von Nachwuchsförderungen und Einstiegsprogrammen bei internationalen Organisationen und europäischen Institutionen.
  • Ein Internship bei der OECD in Paris ist für Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen eine Möglichkeit, in einem internationalem Umfeld Erfahrungen zu sammeln.

Für Berufseinsteiger*innen und Absolventen*innen

Es gibt mehrere Postgraduiertenstudiengänge, Zertifikatskurse und Traineeprogramme, die praxisnah auf ein Engagement in der internationalen Zusammenarbeit vorbereiten:

  • Im Postgraduate Programme for Sustainability Cooperation (PGP) vom German Institute of Development and Sustainability (IDOS), Bonn werden die Kompetenzen von Hochschulabsolvent*innen gestärkt, die ihren beruflichen Weg in der internationalen Zusammenarbeit für Entwicklung und Nachhaltigkeit sehen. Im Zentrum steht das Erlernen von Kompetenzen für partnerschaftliche Kooperation. Das englisch-sprachige Programm ist offen für internationale Studierende, dauert neun Monate und beinhaltet eine Feldforschungsphase.
  • Das einjährige, weiterbildende Zertifikatsstudium Internationale Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung vom Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE) der Humboldt-Universität zu Berlin richtet sich an Masterabsolvent:innen, die ihr Fachwissen, ihre Methoden und Werte erweitern und reflektieren möchten. 
  • Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat verschiedene Einstiegsprogramme im Angebot – von Berufsausbildung, über Praktika und duale Studiengänge bis hin zu Traineestellen.

Weiterbildungen, auch für Berufserfahrene

Mit oder ohne Auslandserfahrungen oder nachweisbare interkulturelle Kompetenzen bieten sich für Berufstätige neben den bereits unter „Berufseinsteiger*innen / Absolvent*innen" aufgelisteten Möglichkeiten verschiedene Qualifizierungsprogramme an:


Ob Sie alle formalen und persönlichen Voraussetzungen erfüllen, die für einen ED/ZFD wichtig sind, können Sie mit unserem Selbsttest-Tool herausfinden.

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