Engagement nach dem Dienst

Fachkräfte und Rückkehrende sind auch nach ihrer Rückkehr aktiv – ob entwicklungspolitisch, beruflich oder im Ehrenamt bringen sie ihre Fachexpertise und Erfahrungen aus dem Dienst ein. Hier zeigen wir einige Möglichkeiten, sich auch nach dem Dienst zu engagieren, Erfahrungen und Wissen weiterzugeben und in verschiedenen Projekten mitzuwirken. 

  • Michael Konow berichtet, was er in der Entwicklungszusammenarbeit über moderne Führung gelernt hat und wie er das Gelernte heute als Hauptgeschäftsführer der IHK in Fulda einsetzen kann.
    Zum Bericht von Michael Konow
  • Felix erklärt vor einer Tafel in einem Klassenzimmer in Myanmar, auf der Diagramme und Texte zu sehen sind.
    Zwei- bis dreimal im Jahr findet das AGdD-Format "Online-Fachgespräch" statt, in dem ein inhaltlicher Impuls zu entwicklungspolitischen Themen oder zur Fachexpertise von Rückkehrer*innen diskutiert wird. Einige Referent*innen haben uns eine Kurzfassung ihres Inputs zur Verfügung gestellt.
    Zu den Inputs der Rückkehrenden

Auch nach dem Dienst engagiert

Facetten der Rückkehr

„Was wir für die Entwicklungsdienste tun, ist eine Investition in unsere eigene Gesellschaft.“ Mit diesen Worten legte Hans-Jürgen Wischnewski das Entwicklungshelfer- Gesetz 1968 in erster Lesung dem Bundestag vor. Was der damalige Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit damit ankündigte, hat sich später vielfach bestätigt. Wie diese Investition aussehen kann, illustrieren unsere „Facetten der Rückkehr“.

  • Im November 2025 hat Martin Wilde für sein langjähriges besonderes Engagement das Bundesverdienstkreuz erhalten. Als Fachkraft setzt er sich für die berufliche Ausbildung am Don Bosco Solar and Renewable Energy Center in Ghana ein.
    Zum Bericht von Martin Wilde
  • Krista und Andreas Reppich stehen nebeneinander. Im Hintergrund ist die Hauptstadt von Albanien, Tirana, abgebildet.
    Nach 40 Jahren als Ingenieur in der Automobilindustrie unterstützte Andreas Reppich im Ruhestand ein Projekt in der Entwicklungszusammenarbeit.
    Zum Bericht von Andreas Reppich
  • Fritz Ritzmann trägt ein dunkelrotes Hemd. Er lächelt in die Kamera.
    Fritz Ritzmann berichtet in der Vortragsreihe "Einblicke in die Entwicklungszusammenarbeit" über die vielen Möglichkeiten, sich einzubringen.
    Zum Bericht von Fritz Ritzmann

Vor und nach dem Entwicklungsdienst

Fachartikel zum Engagement von (rückkehrenden) Fachkräften im Entwicklungsdienst veröffentlicht

In der Voluntaris, Fachzeitschrift des Nomos Verlags für Freiwilligendienste und zivilgesellschaftliches Engagement, wurde 2022 erstmals ein Beitrag über (ehemalige) Fachkräfte im Entwicklungsdienst veröffentlicht. Es geht um die Frage, inwieweit soziales Engagement bei der Entscheidung für den Dienst eine Rolle spielt und wie sich dieses durch den Entwicklungsdienst verändert.

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AGdD Verbleibstudie 2022

  • Eine hölzerne Treppe führt einen grasbewachsenen Hügel hinauf. Das Gelände ist sanft geneigt, und ein Geländer begleitet die Treppe. Der Himmel ist nicht sichtbar, was die Aufmerksamkeit auf den Weg lenkt.
    Im Rahmen einer AGdD-Studie zum Verbleib von über 500 Rückkehrer*innen nach dem Entwicklungsdienst wurde neben beruflichen Wegen erstmals auch das soziale Engagement untersucht. Die Studie zeigt: Zurückgekehrte Fachkräfte sind eine, im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, weit überdurchschnittlich engagierte Gruppe.
    Zur Studie
  • Zwei Männer und eine Frau sitzen draußen und führen ein Interview. Im Hintergrund stehen Bäume und eine Hütte.
    Teilnehmende der Verbleibstudie 2022 sprachen über ihre Erfahrungen und den Einfluss von Entwicklungsdienst bis heute – z.B. in Form von Engagement nach der Rückkehr.
    Zu den Interviews