Engagement nach dem Dienst

„Was wir für die Entwicklungsdienste tun, ist eine Investition in unsere eigene Gesellschaft.“ Mit diesen Worten legte der damalige Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit Hans-Jürgen Wischnewski das EhfG 1968 dem Bundestag in erster Lesung vor. Schon in den Anfangsjahren der entwicklungspolitischen personellen Zusammenarbeit bestand die Erwartung, dass die internationalen Erfahrungen der Fachkräfte im Entwicklungsdienst auch für Deutschland nützlich sein würden und dass zurückgekehrte Fachkräfte sich auch im eigenen Land gesellschaftspolitisch engagieren würden. Dass diese Rechnung aufgegangen ist, zeigen die Daten aus der AGdD-Verbleibstudie und vor allem und sehr eindrucksvoll Beispiele von Engagement, die uns im Kontakt mit Rückkehrenden begegnen und die wir regelmäßig zusammentragen. 

  • Ein Wegweiser mit mehreren Pfeilen zeigt in verschiedene Richtungen, vor einem klaren blauen Himmel.
    Im Rahmen der AGdD-Studie zum Verbleib von über 500 Rückkehrer*innen nach dem Entwicklungsdienst wurde neben beruflichen Wegen auch das soziale Engagement untersucht. Die Studie zeigt: Zurückgekehrte Fachkräfte sind eine, im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, weit überdurchschnittlich engagierte Gruppe.
    Zur Studie
  •  Eine Frau spricht zu Kindern, die aufmerksam zuhören. Sie steht vor einem Zelt oder Stand.
    Fachkräfte und Rückkehrende sind auch nach ihrer Rückkehr aktiv – ob entwicklungspolitisch, beruflich oder im Ehrenamt bringen sie ihre Fachexpertise und Erfahrungen aus dem Dienst ein. Hier zeigen wir einige Beispiele von Engagement nach dem Dienst.
    Engagement nach dem Dienst
  • Zwei Männer und eine Frau sitzen draußen und führen ein Interview. Im Hintergrund stehen Bäume und eine Hütte.
    Teilnehmende der Verbleibstudie 2022 sprachen über ihre Erfahrungen und den Einfluss von Entwicklungsdienst bis heute – z.B. in Form von Engagement nach der Rückkehr.
    Zu den Interviews