Professionelle Hilfe finden – Anlaufstellen

Zusammengestellt von Diplom-Psychologin Anne Baumann

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Anlaufstellen, die Menschen in schwierigen Lebensphasen unterstützen können. Manche haben auch telefonische oder Online-Angebote, die man aus dem Ausland nutzen kann. Manchmal ist es nicht so leicht, professionelle Hilfe und das für sich passende Angebot auf Anhieb zu finden. Dann kann die jeweilige Anlaufstelle Sie weiterleiten.


Notruf, Ärztlicher Notdienst, Notfallambulanzen der psychiatrischen Kliniken

In sehr seltenen Fällen benötigen Sie sofort Hilfe. Bei Lebensgefahr kann über den bundesweiten Notruf (112) der Rettungsdienst kontaktiert werden.

Sofortige ärztliche Beratung erhält man bundesweit über das ärztliche Bereitschaftstelefon 116 117 oder die Website www.116117.de.

Wenn ein Mensch sofort persönliche Hilfe bei psychischen Problemen benötigt, sind die Notfallambulanzen der psychiatrischen Kliniken ansprechbar. Krankenhäuser in Wohnortnähe finden Sie unter: www.weisse-liste.de/de/krankenhaus/krankenhaussuche-bundesweit.

Aus dem Ausland erreichbar?

Das hier dargestellte Angebot bezieht sich auf Deutschland. In anderen Ländern gibt es teilweise vergleichbare Strukturen.

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Telefonseelsorge

Allgemeine Informationen

Die Kirchen in Deutschland betreiben seit über 50 Jahren das ehrenamtliche Beratungsangebot der Telefonseelsorge. Hier können Sie sich jederzeit mit allen Themen, die Sie bewegen, melden.

Wie komme ich in Kontakt?

Die Telefonseelsorge ist 24 h am Tag erreichbar. Manchmal muss mehrfach angerufen werden, weil es mehr Anrufer*innen als Seelsorger*innen gibt. Aber mit ein bisschen Geduld erreichen Sie dort gut ausgebildete, ehrenamtliche Berater*innen. Außerdem ist die Telefonseelsorge über Mail- oder Chat im Internet über www.telefonseelsorge.de erreichbar. An 27 Standorten in Deutschland bietet die Telefonseelsorge außerdem persönliche Vor-Ort-Beratung an.

Die Telefonnummern lauten: 0800-11 10 111 und 0800-11 10 222.

Aus dem Ausland erreichbar?

Im europäischen Ausland erreichen Sie die Telefonseelsorge unter 11 61 23. Mit deutscher Vorwahl ist das Angebot auch aus dem Ausland erreichbar: 0049-800-11 10 111 / 0049-800-11 10 222. Dann fallen ggf. Kosten für Roaming an. Auch die Mail- oder Chatberatung kann aus dem Ausland kontaktiert werden. Das Angebot ist in deutscher Sprache.

Eine Übersicht über ähnliche Anlaufstellen in anderen Ländern finden Sie über folgende Website:

Internationale Hilfestellen – International Helplines und Erreichbarkeit aus dem Ausland

Über welche Themen kann man sprechen?

Bei der Telefonseelsorge kann zu jedem Thema angerufen werden. Die Ehrenamtlichen am Telefon haben ein offenes Ohr für menschliche Sorgen und Nöte, aber auch für die kleinen, alltäglichen Themen, die Sie beschäftigen. Die Seelsorger*innen können auch zu weiterführenden Hilfsangeboten in der jeweiligen Region beraten.

Welchen Umfang hat die Begleitung?

Gespräche bei der Telefonseelsorge gehen so lang, wie es für die anrufende Person und den/die Seelsorger*in stimmig ist. Es ist ein anonymes Angebot, Sie müssen nicht ihren Namen nennen, erfahren aber auch nichts über die Identität des/der Seelsorger*in. Dadurch ist ein Kontakt oft auf ein Gespräch begrenzt. Beim nächsten Anruf erreichen Sie wahrscheinlich eine andere Person.

Welche Kosten sind damit verbunden?

Ein Anruf bei der Telefonseelsorge ist kostenfrei.

Weitere Informationen

Die Angebote der Telefonseelsorge, eine Übersicht über ähnliche Anlaufstellen in anderen Ländern und Kontakt zur Mail- und Chatberatung finden Sie über folgende Website:

www.telefonseelsorge.de

Die Telefonseelsorge gibt regelmäßig eine Zeitschrift heraus, in der verschiedene psychosoziale Themen behandelt werden:

www.24-7-telefonseelsorge.de

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Hausärzt*innen

Allgemeine Informationen

Hausärzt*innen sind die ersten Ansprechpartner*innen bei gesundheitlichen Fragen und Problemen. Unter dem Begriff „Hausarzt / Hausärztin“ wird eine Gruppe von Ärzt*innen zusammengefasst, die ein Medizinstudium abgeschlossen haben und sich dafür entschieden haben in Deutschland hausärztliche Versorgung zu übernehmen. Manche dieser Ärzt*innen haben nach dem Studium eine Weiterbildung in Allgemeinmedizin oder in Innerer Medizin absolviert, andere haben keine Facharztweiterbildung (sogenannte „Praktische Ärzte“).

Wie komme ich in Kontakt?

Über die Website der Kassenärztlichen Bundesvereinigung www.kbv.de können Sie eine*n Arzt/Ärztin Ihrer Nähe finden. Unter der Telefonnummer 11 61 17 erreichen Sie bundesweit den ärztlichen Bereitschaftsdienst, der ebenfalls bei der Arztsuche helfen kann.

Über welche Themen kann man sprechen?

In ihrem Studium und der Facharztweiterbildung haben Hausärzt*innen neben Wissen über den Körper auch Grundkenntnisse zum Zusammenhang von körperlichen und psychischen Zuständen gelernt. Die Behandlung von körperlichen Beschwerden hat meist Vorrang, auch wenn sich zunehmend ein ganzheitlicheres Krankheitsmodell etabliert. Wenn der/die Hausärzt*in und der/die Patient*in feststellen, dass psychische Beschwerden im Vordergrund stehen, kann der/die Hausärzt*in helfen, die geschilderten Zustände einzuordnen und Sie an Spezialist*innen weiterleiten.

Welchen Umfang hat die Begleitung?

Oft bleibt Hausärzt*innen wenig Zeit, um sich mit einzelnen Patient*innen zu beschäftigen. Darum kann der Kontakt zum/zur Hausärzt*in nur als erste Anlaufstelle bei psychischen Belastungen, die gemeinsam mit körperlichen Beschwerden auftreten, angesehen werden.

Welche Kosten sind damit verbunden bzw. wer trägt die Kosten?

Die Kosten für hausärztliche Behandlungen übernimmt die jeweilige Krankenkasse, bei der die/der Patient*in Mitglied ist.

Aus dem Ausland erreichbar?

Das hier dargestellte Angebot bezieht sich auf Deutschland. In anderen Ländern gibt es teilweise vergleichbare Strukturen.

Weitere Informationen

Die Arztsuche ist über die Website der Kassenärztlichen Bundesvereinigung möglich: www.kbv.de/html/arztsuche.php

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Beratungsstellen

Allgemeine Informationen

In Deutschland gibt es über 14.000 verschiedene Beratungsstellen zu vielen verschiedenen Themen. Viele sind in kirchlicher Trägerschaft oder werden von den anderen Wohlfahrtsverbänden organisiert.

Wie komme ich in Kontakt?

Über den Beratungsführer des Dachverbands der Beratungsstellen kann man online eine passende Beratungsstelle in der Nähe finden und online oder telefonisch ein Erstgespräch vereinbaren. Manche Beratungsstellen bieten auch Chat- oder Mailberatung an. www.dajeb.de/beratungsfuehrer-online/beratung-in-ihrer-naehe/

Über welche Themen kann man sprechen?

Es gibt z.B. Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen, Erziehungsberatungsstellen, Sozialberatungsstellen, Suchtberatungsstellen und Beratungsstellen für Menschen mit Migrationshintergrund. Dabei stellen viele Beratungsstellen ihr Angebot bewusst breit auf, um Menschen in allen belastenden Lebenslagen zu unterstützen. Die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen sind beispielsweise bei Konflikten in Partnerschaft und Familie, aber auch bei kritischen Lebenssituationen, (traumatischen) Belastungen und allgemeinen Lebensfragen ansprechbar. Auch die kirchlichen Träger bieten ihr Angebot für alle an, unabhängig von Religion oder Familienstand.

Welchen Umfang hat die Begleitung?

Viele Beratungsstellen bieten kurzfristige und längerfristige Beratungsangebote für Einzelpersonen, Paare, Familien oder Gruppen an. Für eine Beratung über einen längeren Zeitraum bestehen häufig Wartezeiten.

Welche Kosten sind damit verbunden bzw. wer trägt die Kosten?

Das Angebot der meisten Beratungsstellen ist kostenlos. Die Kosten tragen die Wohlfahrtsverbände und Kirchen. Manchmal wird um eine Spende gebeten oder es gibt einen Förderverein, den Sie unterstützen können.

Aus dem Ausland erreichbar?

Manche Beratungsstellen bieten Onlineberatung an, z.B. die Caritas (www.katholische-onlineberatung.de) oder die Katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen (www.katholische-onlineberatung.de). Diese sind auch aus dem Ausland erreichbar. 

Weitere Informationen

Über den Beratungsführer des Dachverbands der Beratungsstellen kann man die über 14.000 Beratungsstellen in Deutschland finden:

www.dajeb.de/beratungsfuehrer-online/beratung-in-ihrer-naehe

Kinder, Jugendliche und Eltern können sich bei Sorgen an die über 1000 Familien- und Erziehungsberatungsstellen wenden: www.bke.de

Viele Träger betreiben Beratungsstellen (vor Ort und online erreichbar) zu verschiedenen psychosozialen Problembereichen, z.B.

Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung: www.katholische-onlineberatung.de

Hilfeportal der Diakonie: https://hilfe.diakonie.de

Online-Beratung der Caritas: www.caritas.de/onlineberatung

Arbeiterwohlfahrt: www.awo.org/beratung-finden

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Psychotherapeut*innen

Allgemeine Informationen

Psychotherapie wird in Deutschland von ca. 25.000 Psychologischen Psychotherapeut*innen und ca. 6000 Ärztlichen Psychotherapeut*innen in eigener Praxis angeboten. Zusätzlich gibt es Heilpraktiker*innen mit der Zusatzbezeichnung Psychotherapie; deren Leistungen werden allerdings nicht von der Krankenkasse übernommen, sondern müssen privat gezahlt werden.

Wie komme ich in Kontakt?

Über verschiedene Websites, z.B. die der Psychotherapeutenkammern oder die der Kassenärztliche Bundesvereinigung, können Sie psychologische und ärztliche Psychotherapeut*innen in Ihrer Nähe finden. Telefonische Auskunft bietet der Psychotherapie-Informations-Dienst: 030/20916630.

Haben Sie eine*n Therapeut*in gefunden, vereinbaren Sie einen Termin in der Sprechstunde der jeweiligen Praxis. Dazu benötigen gesetzlich Versicherte ihre Krankenkassenkarte, aber keine Überweisung. Jede Psychotherapie beginnt mit probatorischen Sitzungen, in denen Patient*in und Therapeut*in überprüfen können, inwiefern eine therapeutische Beziehung entsteht. Sollte der/die Therapeut*in keinen Therapieplatz frei haben oder Sie noch nicht sicher sind, ob der/die Therapeut*in die passende Person ist, besteht die Möglichkeit parallel weitere Sprechstunden und Probesitzungen bei anderen Therapeut*innen zu vereinbaren. Teilweise muss mit langen Wartezeiten gerechnet werden bevor eine Therapie beginnt. Kurzfristige Termine können Sie häufig bei Ambulanzen von Ausbildungsinstituten für Psychotherapie bekommen. Dort arbeiten Psycholog*innen, die die Weiterbildung in Psychotherapie absolvieren, unter engmaschiger Begleitung approbierter Psychotherapeut*innen.

Über welche Themen kann man sprechen?

Menschen suchen psychotherapeutische Unterstützung in einer Vielzahl von Lebenssituationen und mit ganz unterschiedlichen Themen. Häufig sind depressive Zustände, Ängste oder akute Belastungen Anlass eine Psychotherapie aufzusuchen. In der Therapie wird über verschiedene Themen gesprochen, die mit der aktuellen Belastung zusammenhängen. Häufig sind auch die eigene Lebensgeschichte und Muster, die sich daraus entwickelt haben, Thema.

Welchen Umfang hat die Begleitung?

Je nach Therapieform, Schwere der Beschwerden und Verlauf der Behandlung beträgt der Umfang einer Psychotherapie zwischen 12 und 300 Sitzungen, wobei die meisten Patient*innen zwischen 24 und 80 Sitzungen in Anspruch nehmen. Jede einzelne Sitzung hat einen Umfang von 50 Minuten.

Welche Kosten sind damit verbunden bzw. wer trägt die Kosten?

Die Krankenkasse übernimmt die Behandlungskosten für eine Psychotherapie in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen. Die Behandlung muss bei einem/r approbierten psychologischen oder ärztlichen Psychotherapeut*in erfolgen. Diese/r stellt zu Beginn der Behandlung die Diagnose einer psychischen Erkrankung und reicht einen Antrag zur Kostenübernahme einer Therapie bei der Krankenkasse der/des Patient*in ein.

Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland finanzieren Verhaltenstherapie, psychoanalytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.

Die privaten Krankenkassen in Deutschland übernehmen teilweise nur einen begrenzten Umfang an Psychotherapie oder kooperieren mit bestimmten Praxen. Vor Therapiebeginn sollten Sie ihre private Krankenkasse kontaktieren.

Es besteht die Möglichkeit die Kosten für eine Psychotherapie privat zu zahlen (Selbstzahler). Eine 50-minütige Sitzung kostet nach der aktuell gültigen Gebührenordnung für Psychotherapeuten 100,55 Euro (Stand März 2019). Diese Kosten sind steuerlich absetzbar. Teilweise findet man als Selbstzahler*in schneller einen Therapieplatz.

Leistungenbei Heilpraktiker*innen mit der Zusatzbezeichnung Psychotherapie werden nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Hier schließt man zu Beginn der Behandlung einen Vertrag, in dem die Kosten geregelt sind. Diese müssen im Normalfall privat gezahlt werden.

Aus dem Ausland erreichbar?

Sollte die Rückkehr nach Deutschland in weniger als 6 Monaten anstehen und Sie Interesse an einer Psychotherapie haben, kann es sich lohnen einen Erstkontakt zu einer Praxis frühzeitig telefonisch aufzubauen, um nach der Rückkehr die Wartezeit auf einen Therapieplatz zu verkürzen.

Weiterführende Informationen

Eine kurze, verständliche Einführung in das Thema Psychotherapie findet man z.B. auf folgender Website: www.onmeda.de/behandlung/psychotherapie.

Hier gibt es auch eine Übersicht über die Begriffe Psychiater, Psychologe und Psychotherapeut, die häufig verwechselt werden: www.onmeda.de/psyche/psychiater-psychotherapeut-psychologe.

Psychotherapeut/innen in seiner Region findet man über die Psychotherapeutenkammer des jeweiligen Bundeslandes: www.bptk.de/service/therapeutensuche oder die Kassenärztliche Vereinigung des jeweiligen Bundeslandes: www.kbv.de/html/432.php.  

Außerdem hat der Bundesverband Deutscher Psycholog*innen eine Website eingerichtet, auf der man nach Psychotherapeut*innen suchen kann: www.psychotherapiesuche.de.

Auch der Verein Pro Psychotherapie e.V. bietet eine Suchfunktion für Psychotherapeut*innen an: www.therapie.de/psychotherapie.

Die Uni Hamburg hat eine übersichtliche Website zum Netz psychischer Gesundheit zusammengestellt, u.a. mit Selbsttests zu verschiedenen psychischen Erkrankungen, Anlaufstellen für Erwachsene und für Kinder und Jugendliche im Raum Hamburg, aber auch bundesweit: www.psychenet.de/de/hilfe-finden.

Für den Bereich Trauma gibt es spezielle therapeutische Weiterbildungen. Der Begriff Trauma stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Wunde“. Als Trauma wird eine „seelische Verletzung“ bezeichnet, die entstehen kann, wenn die psychischen Schutzmechanismen durch ein traumatisierendes Erlebnis überfordert sind. Traumatisierende Erlebnisse können z.B. schwere Unfälle, Erkrankungen und Naturkatastrophen sein, aber auch Erfahrungen erheblicher psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt sowie schwere Verlust- und Vernachlässigungserfahrungen.

Die Deutsche Gesellschaft für Psychotraumatologie hat eine Suchfunktion für Therapeut/innen mit dem Schwerpunkt Trauma eingerichtet: https://datenbank.degpt.de/website/.

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Spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche können die Angebote der Telefonseelsorge, von Haus- und Kinderärzt*innen, Psychotherapeut*innen und Beratungsstellen ebenso in Anspruch nehmen wie Erwachsene. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen finden Sie über die Suchfunktionen der Websites, die bei „Psychotherapie“ unter „Weitere Informationen“ aufgeführt sind.

Ein telefonisches Angebot speziell für Familien ist die „Nummer gegen Kummer“: www.nummergegenkummer.de. Auf der Website gibt es viele Informationen über das Angebot. Neben der telefonischen Beratung bietet die Nummer gegen Kummer auch Onlineberatung an.

Montags bis samstags ist unter 11 61 11 von 14 bis 20 Uhr das Kinder- und Jugendtelefon erreichbar. Hier sind Ehrenamtliche am Telefon und bieten Kindern und Jugendlichen ein offenes Ohr. Jeden Samstag zwischen 14 und 20 Uhr sitzen Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 21 Jahren als ehrenamtliche Berater und Beraterinnen am Telefon.

Für Eltern gibt es montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr ein Elterntelefon, welches unter der Nummer 0800-11 10 550 erreichbar ist.

Alle Angebote sind kostenlos.

Unter www.schulpsychologie.de können Sie die Schulpsychologischen Dienste der jeweiligen Region finden. Sie bieten kostenlose Beratung für Kinder, Eltern und Lehrer/innen zu schulischen Themen.

Kinder, Jugendliche und Eltern können sich bei Sorgen an die Familien- und Erziehungsberatungsstellen wenden: www.bke.de

Das Familienportal vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gibt eine Übersicht über Leistungen für Familien in Deutschland, z.B. Kindergeld, Bildung und Teilhabe. Außerdem werden Beratungsangebote zu verschiedenen Familienthemen dargestellt: https://familienportal.de.

Der Jugendmigrationsdienst bietet außerdem Onlineberatung für Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund in Deutschland an: www.jmd4you.de.

Der Verein jungundjetzt e.V. bietet über die Jugendnotmail-Website kostenlos E-Mailberatung zu psychosozialen Themen für Kinder und Jugendliche bis 19 Jahren durch ehrenamtliche Pädagog*innen und Psycholog*innen an: www.jugendnotmail.de.

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Anlaufstellen für Menschen nach Auslandaufenthalten, mit Migrationshintergrund, in binationalen Partnerschaften und fremdsprachige Angebote

Das Raphaelswerk und die Evangelische Auslandsberatung bieten Beratung zu organisatorischen Aspekten bei einer Rückkehr nach Deutschland und zu binationalen Partnerschaften an: www.raphaelswerk.de und www.ev-auslandsberatung.de.

Die Koordinierungsstelle Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe (NOAH) ist eine Einrichtung der Bundesregierung und bietet nach schweren Unglücksfällen, Terroranschlägen und Katastrophen im Ausland, bei denen Deutsche betroffen sind, eine akute und längerfristige psychosoziale Versorgung an: www.bbk.bund.de/noah.

MiKK ist ein gemeinnütziger Verein (e.V.), der Eltern in mehreren Sprachen kostenfrei rund um das Thema Mediation bei grenzüberschreitenden Familienkonflikten unterstützt, berät und an Mediator*innen vermittelt. MiKK organisiert bi-linguale und bi-kulturelle Mediationen: www.mikk-ev.de.

Telefonische Hilfsangebote, ähnlich zum Angebot der Telefonseelsorge, in anderen Ländern und Sprachen findet man unter folgendem Link:

www.telefonseelsorge.de

Auf der Website der Deutsche Gesellschaft für Psychotraumatologie gibt es die Möglichkeit fremdsprachige Therapeut/innen mit dem Schwerpunkt Trauma in Wohnortnähe zu suchen: https://datenbank.degpt.de/website/. Ähnliche Suchfunktionen bieten auch die anderen Websites mit Datenbanken zu Psychotherapeut/innen an. Besonders übersichtlich bezüglich der Fremdsprachen ist die Website des Vereins Pro Psychotherapie e.V.: www.therapie.de/psychotherapie.

Der Jugendmigrationsdienst bietet Onlineberatung für Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund in Deutschland an: www.jmd4you.de. Hier kann man sich über Deutschkurse, aber auch über andere Angebote für die Altersgruppe von 12 – 27 Jahren informieren, die die Integration in Deutschland erleichtern sollen.

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Selbsthilfegruppen

Allgemeine Informationen

Es gibt über 70.000 Selbsthilfegruppen zu vielen unterschiedlichen Themen im Gesundheits- und Sozialbereich in Deutschland. Diese sind größtenteils ehrenamtlich organisiert.

Wie komme ich in Kontakt?

Über die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) können Sie die jeweilige Selbsthilfekontaktstelle in Wohnortnähe finden. Dort erhalten Sie telefonisch Informationen zu passenden Selbsthilfegruppen in der jeweiligen Region. www.nakos.de

Über welche Themen kann man sprechen?

Selbsthilfegruppen gibt es für Betroffene und Angehörige einer Vielzahl von körperlichen und psychischen Erkrankungen, z.B. Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung, Verlust von Familienangehörigen, Sucht oder Depression. Es gibt auch Gruppen, die sich mit sozialen Phänomenen auseinandersetzen, z.B. mit Flucht und Migration.

Welchen Umfang hat die Begleitung?

Häufig finden monatliche oder wöchentliche Treffen von offenen oder geschlossenen Gruppen statt, an denen Sie teilnehmen können.

Welche Kosten sind damit verbunden bzw. wer trägt die Kosten?

Im Normalfall ist die Teilnahme kostenlos. Teilweise fällt ein kleiner, oft freiwilliger Beitrag zur Beteiligung an Raumkosten an.

Aus dem Ausland erreichbar?

Selbsthilfegruppen gibt es in vielen Ländern. Einige Gruppen sind auch regional oder national vernetzt. Eine Kontaktaufnahme per Email oder über die Website ist eventuell möglich.

Weitere Informationen

Die jeweilige Selbsthilfekontaktstelle in Wohnortnähe finden Sie auf der Website des Dachverbands: www.nakos.de

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